Die Wahl des falschen Brokers kann Sie ein Vermögen kosten

Wir dürfen Ihnen keinen Broker empfehlen. Es ist jedoch zulässig, dass wir Ihnen mitteilen, welchen Broker wir für unseren eigenen Handel gewählt haben und unsere Anleger für das Trading mit dem Handelsmodul ET32 verwenden.

Uns sind nachfolgende Faktoren bei der Wahl der Brokerbank wichtig. Sie werden erstaunt sein, wie viele Facetten es hier zu beachten gilt. Wir haben wie die meisten Trader in den letzten 21 Jahren durch eine falsche Brokerwahl viel Lehrgeld bezahlt. Es wäre unsinnig, wenn wir Ihnen dies auch zumuten würden, obwohl wir es hätten besser wissen müssen.

  • Hohe Einlagensicherung, damit unser Handelskapital im Falle einer Insolvenz des Brokers geschützt ist. Übliche Einlagensicherungen: EU 100.000 Euro, GB 85.000 GBP, Australien 250.000 AUD = etwa 155.000 Euro, Schweiz 100.000 CHF. Erläuterung zur Einlagensicherung: Sollten Kundeneinlagen bei Banken und Brokern infolge eines Konkurses nicht mehr oder nicht vollständig verfügbar sein, erhält jeder Kunde sein Geld bis zum genannten Maximum vom Liquidator ausbezahlt. Dies gilt pro Kunde und Institut. Zypern beispielsweise, hat keine gesetzliche Einlagensicherung. Hier schützen die Broker ihre Kunden oft durch eigene Einlagensicherungsfonds. Anleger mit Handelskonten in Zypern und einem Volumen über 20.000 EUR sollten sich nach der Höhe der Einlagensicherung des Brokers erkundigen. Einige Broker in Zypern gehören dem deutschen Einlagensicherungsfonds an und sind bis zu 20.000 EUR geschützt.
  • Die Brokerbank sollte das Anlegerkapital zwingend getrennt vom Kapital des Brokers aufbewahren (segregated funds), weil sonst die Gefahr besteht, dass bei Insolvenz des Brokers Anlegerkapital zur Deckung von Verlusten des Brokers verwendet wird.
  • Eine Nachschusspflicht durch den Anleger bei Verlust über das Kontoguthaben hinaus sollte gesetzlich oder durch Vorgaben der Finanzaufsichtsbehörde ausgeschlossen sein.
  • Die Handelsgebühren (Kommissionen und Spreads) sollten sowohl am Tag als auch in der Nacht im Vergleich zu anderen Brokern relativ günstig sein, um unsere Gewinne nicht unnötig zu schmälern.
  • Die Auswahl an Handelsprodukten muss so gross sein, dass wir auch noch in einigen Jahren durch Weiterentwicklung unseres Moduls, der Künstlichen Intelligenz und des Text Minings weitere Handelsprodukte hinzufügen können, ohne dann unseren Broker wechseln zu müssen.
  • Die Swap-Rate (Overnight-Gebühr) sollte fair sein und uns einen nicht zu grossen Teil unserer Gewinne kosten. Es sollte bei einigen Produkten auch positive Swap-Rates geben, damit unser Modul diese Produkte prozentual bevorzugen kann.
  • Eine Erhöhung der Margin (Sicherheitsleistung gegenüber dem Broker für offene Trades) sollte nur in absoluten Ausnahmefällen und möglichst nur nach frühzeitiger Ankündigung durchgeführt werden, um unser Risiko-Level immer auf dem gleichen Niveau halten zu können.
  • Ein möglichst hohes Leverage (Hebel), um unser Risiko bei starken Preisschwankungen in extremen Marktphasen gering zu halten. Entgegen landläufiger Meinung von Möchtegern-Profis nimmt das Risiko mit steigendem Hebel nicht zu, sondern sinkt, wenn ein Börsen-Profi oder eine professionell und emotionsfrei tradende Software die Entscheidungen trifft. Nur dann, wenn ein zu hoher Hebel dazu genutzt wird, um zu hohe Positionsgrössen zu traden, kann dieser zur Gefahr werden.
  • Die seit vielen Jahren weltweit von den meisten Tradern und Anlegern verwendete Handelsplattform Metatrader 4 sollte im Service enthalten sein. Es gibt immer noch viele Broker, welche nur Eigenentwicklungen anbieten und sich dann wundern, dass sie nicht nur mit einer überdurchschnittlichen Kundenfluktuation, sondern auch mit ständigen Softwareproblemen kämpfen.
  • Der Standort des Brokers muss in einem Land liegen, welches eine starke Finanzaufsichtsbehörde hat und in dem entweder Deutsch oder Englisch gesprochen wird.
  • Der Broker sollte möglichst einen deutschsprachigen Service und die Kontoeröffnung in Deutsch oder Englisch anbieten.
  • Euro und Schweizer Franken sollten als Kontowährung zur Wahl stehen.
  • Die Überweisungsgebühren sollten sich in einem vertretbaren Rahmen bewegen und die Einzahlungs- und Auszahlungsdauer maximal 3 Banktage betragen.
  • Buchungsfehler oder nachträgliche -änderungen nach Abschluss eines Trades sollten sehr selten oder gar nicht vorkommen.
  • Unfaire oder betrügerische Aktionen sind für uns ein Ausschlusskriterium.
  • Der Broker sollte nachhaltig wirtschaften, weil dies seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Ein viel zu hohes Werbebudget lässt sich beispielsweise daraus ableiten, dass der Broker durch Werbung in der Formel 1, im internationalen Sport und durch seine allgegenwärtige Präsenz in den Medien und im Web vertreten ist. Letztendlich zahlt diese Werbung immer der Trader  und der Anleger durch Handelsgebühren. Die Gewinnung von Neukunden durch dauerhaft faire Behandlung seiner bestehenden Kunden und durch einsetzende Mund-zu-Mund-Propaganda braucht Zeit, ist jedoch zweifellos nachhaltiger. Nichts ist so günstig und so effektiv bei der Neukundengewinnung wie zufriedene Stammkunden.
  • Der Trader sollte eine IB-Betreuungsprovision für die Betreuung der vermittelten Anleger vom Broker erhalten, weil er im Grunde genommen die gesamte Kundenbetreuung, Beratung, Beantwortung der Fragen, Hilfestellung bei Reklamationen, Buchungsfehlern und anderen Unwägbarkeiten für den Broker durchführt. Dies vom Trader gratis zu fordern, wäre unfair. Auch wenn die IB-Provision monatlich nur wenige Euro pro Kunde umfasst, ist es nur fair, wenn der Trader etwas für seine Mühe erhält, ohne dass hierdurch sofort die Handelsgebühren des Anlegers steigen.
  • Sinnvolle und faire Bonusprogramme für Neu- und Bestandskunden mit klar definierten Bedingungen, die vom Anleger nicht als schreierisch, ausnutzend oder gar betrügerisch empfunden werden.

Wir haben in den letzten Jahren über 60 Broker weltweit mit Echtgeld-Trading im Rahmen von 10.000 bis 500.000 Euro getestet und haben feststellen müssen, dass die Auswahl der Broker, auf welche die genannten Kriterien zutreffen, sehr gering ist. Wir dürfen keine Empfehlung bezüglich eines Brokers aussprechen. Gerne dürfen Sie jedoch bei uns erfragen, bei welchen Brokern wir selbst unsere Konten unterhalten. Wir selbst favorisieren Broker und Brokerbanken aufgrund der Summe der zuvor aufgeführten Faktoren in folgenden Ländern: Australien, Grossbritannien, Schweiz, Zypern, Deutschland.